Wohnturm

Es ist Zeit, einmal auch an dieser Stelle das größte Ärgernis in Fellbach zu würdigen. Der insolvente Investor Warbanoff aus Esslingen hat sich mit dem ehemaligen Oberbürgermeister Chistoph Palm (CDU) zusammengesetzt und die Idee für den Turm geboren. Mittlerweile hat der Rohbau den dritten Besitzer und steht unfertig seit 8 Jahren in der Landschaft. Das Ganze ist 107 Meter hoch und wäre der dritthöchste Wohnturm in Baden-Württemberg, wenn er fertig wäre. Mittlerweile heißt das Ding Schwabenlandturm, benannt nach der Schwabenlandhalle, die auch in Fellbach steht, allerdings keine negativen Schlagzeilen verursacht. Nun gut, wenn mensch erzählt, er wäre aus Fellbach, fällt den Leuten als Erstes der Wohnturm ein. Und das Gebäude abzutragen würde wohl auch eine Million Euro kosten. Wer soll das finanzieren? Die Stadt jedenfalls nicht.

Waldschlößle

Bald wird das Ausflugslokal am Kappelberg mit einer phantastischen Aussicht tief ins Remstal wiedereröffnet. Das Gebäude lag mehrere Jahre brach und wurde nicht genutzt. Eigentümer war die evangelische Kirche, die das Objekt vor zwei Jahren an die Stadt Fellbach bzw an die feel GmbH verkauft hatte. Zu feel gehören die Schwabenlandhalle, die Alte Kelter, die Schmidener Festhalle und nun auch das Waldschlößle. Das Gebäude beinhaltet zwei Säale, in die 200 Menschen reinpassen, gut geeignet für private Feiern und Hochzeiten. So war es auch vor dem Leerstand. Hier veranstaltete die evangelische Kirche immer das legendäre Waldheim, eine Erholung für Kinder in den Sommerferien (gleichzeitig ist auch das Waldheim der AWO am Naturfreundehaus). Im Erdgeschoß gibt es eine Gastronomie von einem jungen Päarchen mit Hochgenuß und Außenbereich und deutsch-schwäbischer Küche und natürlich Fellbacher Wein. Dazu gehört auch der Waldkindergarten, der vom evangelischen Verein getragen wird.