Alle Fellbächerinnen wünschen sich den Wohlstand zurück. Die Senkung von Haushaltsausgaben im Rathaus allein reicht nicht. Wir müssen uns jedoch bewußt sein, daß die Sonderaktion des Zaren (Krieg gegen Kinder, Mütter und Kranke in der Ukraine) unsere aus den Kolonien geklauten Rohstoffe mitsamt den Verbrechen der Nazis nicht wieder wett machen. Will heißen, daß es auch in 2026 keinen deutschen und europäischen Wohlstand mehr geben wird. Der ist definitv seit dem Februar 2022 Geschichte. Wenn wir uns geschickt anstellen, bringt uns diese Erkenntnis eine bessere Lebensqualität, die nicht auf Kosten anderer, seien sie noch so weit entfernt, wirtschaftet. Der internationale Faschismus bietet hier falsche Antworten. Diese sogenannten Politikerinnen wollen sich mit Haß und Rassismus ihre Taschen vollstopfen auf Kosten unserer Demokratie. Die Antwort auf all das ist Respekt vor dunkelhäutigen Menschen bei uns und überall auf dem Planeten. Es gibt keine Rassen und Völker sondern 8 Milliarden Welten.
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Fellbacher Zeitung
Die Unterabteilung der Südwestdeutschen Medienholding residiert seit ein paar Jahren am Bahnhof. Sie kämpfen gegen die Digitalisierung an, jedoch vergeblich. Das Ergebnis ist die Seite „bei uns daheim“ wo lokale Vereine angehalten sind, kostenlos Berichte abzuliefern, die dann im Netz landen und es eine Plattform zum Gedankenaustausch darstellen soll. Das Fernziel gibt der Springer-Konzern vor: abstoßen von Druckprodukten und alles dafür ins Netz zu verlagern. Daß dies nicht allzu originell ist, bestimmt die taz (tageszeitung inoffizielles Organ der Grünen und Steineristinnen) mit der Auflösung der Zeitung vor ein paar Wochen und der Verlagerung ins Netz.
Zum Glück wird in Fellbach noch vom Gemeinderat berichtet, der Lokalsport hat seine Leserinnen. Aber bitte verschont uns mit der Plattmachung dieses gedruckten Kleinods, wovon die anderen Zeitungen im Rems-Murr-Kreis nur träumen können. Zugegeben ist das Abonnement teuer, aber diese Investition lohnt sich für alle poltitisch denkenden Menschen. Erst recht für unsere Demokratie.
Weihnachtsfeiern 2025
Drei Ehrenämter, drei Weihnachtsfeiern: den Auftakt veranstaltete die Fellbacher SPD am ersten Advent. Es war wie immer der Jahreshöhepunkt, abgesehen von der Bundestagswahl. Andreas Möhlmann berichtete aus dem Gemeinderat und dem abgelaufenen Jahr. Dazu gab es Ehrungen für runde alte Geburtstage und jahrzehntelange Mitgliedschaft mit Gutscheinen von der Stadtvermarktung. Und es gab erstmals ein türkisches Buffet mit leckeren Speisen. Und die 30 Genossinnen fanden sich erstmals im Amandus-Saal der Fellbächer Weingärtnerinnen zusammen.
Das KunstWerk veranstaltete anstatt einer Weihnachtsfeier am zweiten Advent einen Tag der offenen Ateliers. Die meisten Künstlerinnen hier sind weiblich. Gute Gespräche auch hier.
Im Radio geht der Betrieb durch ohne Nikolaus und ohne Christkind. Egmont Müller übernimmt meine Galeere am 26.12.25 mit profaner Musik.
Dann noch die Weihnachtsfeier im Theaterhaus: das Restaurant platzte aus allen Nähten, im Collina gab es italienisches Buffet. Werner Schretzmeier verteilte Ehrungen für jahrzentelange Mitarbeit.
Gökay Sofuoglu
Freitag, 12. Dezember 2025 9 bis 11 Uhr morgens im Freien Radio für Stuttgart 99,2 Antenne oder www.freies-radio.de mit 7Tage-Mediathek: Gökay Sofuoglu zu Gast bei der Galeere mit Steuermann Armin Fischer:
Er ist der bekannteste Einwanderer in Fellbach nach Sami Khedira. Sofuoglu ist Vorsitzender der Türkischen Gemeinde in Deutschland und ein gefragter Gesprächspartner in allen Medien, Deutschlandfunk, arte journal, Kulturzeit (3sat) zum Beispiel. Er hat das Haus 49 in Stuttgart-Nord gegründet und lange geleitet. Dort kümmert mensch sich um Einwanderinnen-Kinder. Er sitzt für die SPD im Fellbacher Gemeinderat. Der Genosse amokfisch aus der gleichen Partei lädt ihn ins Radio ein. (Gökay Sofuoglu – Startseite)
Alt-Stadtrat
Die unterste Ebene einer Demokratie ist der Gemeinderat mit seinen Ausschüssen und Aufsichtsratposten. Darauf folgt der Kreistag, Regionalversammlung, Landtag, Bundestag und Europaparlament. Das alles ist nicht für umsonst zu haben. In Fellbach bekommt eine Stadträtin eine Aufwandsentschädigung, bei 32 Sitzen kommt da über 5 Jahre gesehen schon etwas zusammen. Dagegen muß mensch die Aussicht stellen, in einer Autokratie aufzuwachen wie am 31. März 1933. Da war alles zu spät und Abermillionen Menschen mußten sterben.
Der Stadtrat deines Vertrauens war ich 5 Jahre lang. Danach wollten die Fellbächerinnen mich nicht mehr, obwohl ich in der Kappelbergstadt mir eine gewisse Beliebtheit erworben habe. Der Knackpunkt war bekanntlich die Wende in der Geschichte Westeuropas mit dem Ukrainekrieg, wegen dem ich von der Linken zurück zur SPD gewechselt bin. Es gibt Punkte, wo mensch seinen militanten Pazifismus ablegen muß.
Es ist eine Ehre, im Gemeinderat zu sitzen und keinesfalls selbstverständlich oder umsonst. Mir hat das viel Spaß gemacht, in den Sitzungen und jeden Abend einen Termin wahrzunehmen, wo ich viele besondere Menschen kennengelernt habe. Es ist etwas ganz anderes zu bruddeln als im Gremium auf der anderen Seite zu sitzen. Alle Politiker in einen Sack und draufhauen, hat ein Freund mir mal gesagt. Jedenfalls ist es ein Unterschied, ob du Abgeordnete oder Gemeinderätin bist. Genau, die Menschen unten kennt mensch persönlich, die sind ja ganz nett. Eine Abgeordnete persönlich zu kennen, ist um einiges schwieriger, aber leistbar.
76. Fellbacher Herbst
Auch dieses Jahr 2025 das größte Weinfest in Süddeutschland mit 250.000 Besucherinnen. Die Krönung war wie jedes Jahr der Umzug von 60 Gruppen von der Neuen Kelter zum Guntram-Palm-Platz vor der Schwabenlandhalle. Musikvereine, Sportvereine, Naturfreunde, Kunstverein, Kulturamt, Winzer und vieles mehr liefen wieder mit. Bei bestem Herbstwetter.
Die Festrede von Oberbürgermeisterin Gabriele Zull stand ganz im Zeichen ihres verstorbenen Ehemannes Martin. Sie hatte diesmal nicht ihr burgunderrotes Kleid an, sondern das Kostüm in braun und schwarz, mit dem sie getraut wurde. An einem Samstag feierten sie noch 28 Ehejahre, am folgenden Samstag verstarb er, am Samstag danach war die Beerdigung, am folgenden Samstag dann die Herbstrede. Sie hatte sich immer wieder vertreten lassen, da sie bei ihrem sterbenden Mann sein wollte, einem humorvollen und gottesgläubigen Musiker. Alle Zuhörerinnen standen nach der Rede auf und spendeten Beifall.
Anschließend gab es noch einen Empfang für geladene Gäste im Vorraum der Schwabenlandhalle, am folgenden Sonntag fand das Partneressen für die Partnerstädte mit Gemeinderätinnen und Rathausarbeitenden statt. Und nicht zu vergessen der verkaufsoffene Sonntag mit viel Spektakel und dem Feuerwerk am Abend.
Die Grünen in Fellbach und überhaupt
In der Kappelbergstadt gibt es einen Strippenzieher, der Betriebswirt beim Daimler war. Trotz allem gab es immer Chaos bei der Listenwahl für den Gemeinderat. Selbst 15 Jahre Fraktionsvorsitz hielt die Truppe nicht davon ab, Agata Ilmurzynska weg zu platzieren. Sie fiel aus dem Rat.
In Oeffingen ging es los: der mittellose Schüler Joschka Fischer wuchs dort auf. Er machte sich viele Gedanken, wie er mit wenig Einsatz zu viel Geld kommen konnte. So entdeckte er die grüne Partei, die er nach und nach mit seiner Seilschaft „die Realos“ unterwanderte. Für Fritz Kuhn war dies eine Strömung. Die Fundamentalistinnen warfen 1991 das Handtuch, nachdem sie ihre Kandidatinnen für Vorstand und Bundestag gegen die Brutalos (Benennung durch Guillermo Aparicio+) nicht durchbrachten. Danach lief eine Säuberungswelle gegen die Linken in der Partei. Das überlebte nur Winfried Hermann, der Artenschutz genießt, da er linke Wählerstimmen bringt.
Die Lichtgestalt ist jetzt Cem Özdemir, der Ministerpräsident werden will. Regieren die Besetzerinnen des Landtags weiter mit der CDU (am 8. März 2026 ist Landtagswahl), kann er das vergessen, da die Kons viel stärker werden (abgesehen von den Faschistinnen) als die Fahrradfahrerpartei. Er hat kein Auto, ißt keine Tiere. Nun, der Erzieher und Sozialpädagoge hat jedoch eine Chance unter einer Ampel oder unter Grünrotrosa. Die Mehrheiten sind da, werden jedoch von den Scharfmacherinnen vereitelt werden. Und er hat auch keine Chance, so wie Kamal Harris, die drei Eigenschaften hatte, die ihr die Wahlniederlage brachten: sie ist Einwanderin, intelligent und eine Frau. Letzteres fällt bei Cem (59) weg. Eigentlich könnte er auch in Rente gehen mit seinen Millionen…
Fritz Höfer +
Im letzten Winter verstarb Fritz Höfer im Altersheim Sommerrain nach langer Krankheit. Er wurde 86 Jahre alt. Die Trauerrede in der Aussegnungshalle am Friedhof in Schmiden hielt die evangelische Pfarrerin Angelika Hammer, obwohl Fritz ja katholisch war. Er hat die Turnabteilung beim TVS Schmiden aufgebaut und war deren Vorsitzender. Seine Frau Camilla hat er dort kennengelernt. Dann später stellvertretender Vorsitzender beim TSV. Er war 60 Jahre in der SPD, in Schmiden und Fellbach Jahre lang im Gemeinderat. Beruflich engagierte er sich im Gustav-Stresemann-Gymnasium. Er leitete dort den Leistungskurs Französisch. Viele seiner ehemaligen Schülerinnen haben ihn so gut in Erinnerung, daß sie zur Beisetzung gekommen sind. Fritz war ein ruhiger und besinnlicher Zeitgenosse, immer sanftmütig und bescheiden. Er und Camilla haben zwei Söhne mit Enkelinnen.
Klamme Stadtkasse
Seit den letzten Haushaltsberatungen für 2025 ist es offiziell: nicht nur Fellbach muß kürzer treten, sondern so ziemlich alle Städte und Gemeinden in Deutschland. Es fehlt überall an Geld, um ambitionierte Projekte zu realisieren. In der Kappelbergstadt zum Beispiel muß der Neubau der Feuerwehr ruhen (Kosten: 30 Millionen). Ebenso der Wohnungsbau auf dem Gelände des ehemaligen Freibads. Nur die Fellbacher Mitte an der Lutherkirche ist wohl jetzt realisierbar.
Wir haben bis jetzt im Wohlstand gelebt. Viele denken, das ist unserem Fleiß geschuldet. Nein, der eigentliche Ursprung ist eine Folge des verbrecherischen Kolonialismus. Mit dem Einmarsch von russischen Söldnern in den Donbas 2014 und der sogenannten Säuberungsaktion seit dem Februar 2022 setzt der Möchtegern-Feldherr und Agent 0815 im Kreml seine Duftmarke. Bezeichnend, daß sich alle Kolonien bei den Vereinten Nationen damals enthalten haben bei der Abstimmung gegen den Zaren. Seitdem geht es bei uns abwärts in West-Europa. Flankiert von den Faschistinnen in allen europäischen Parlamenten wird „unser“ Wohlstand nie mehr zurückkommen. Denn unsere Gäste aus der Ukraine schmälern unsere Staatsausgaben. Natürlich sind sie bei uns willkommen, da wir sie vor der Zerfetzung von Körper und Seele bewahren müssen. Schlußendlich muß der Aggressor für immer lebenslänglich weggesperrt werden, das gilt für alle Autokraten auf diesem Planeten.
SPD Fellbach in der Redaktion
Florian Bresch und Sarah Maurer, die beiden neuen Vorsitzenden in Fellbach zusammen mit Andreas Möhlmann, Fraktionsvorsitzender und Armin Fischer, Pressesprecher sind von Chefredakteur Sascha Schmierer und Dirk Herrmann, Kommunalberichterstatter in den Räumen der Fellbacher Zeitung empfangen worden. Daraus ist folgender Artikel entstanden: