Der Wahlkampf hat begonnen, die Plakate hängen schon. Am gestrigen Samstag waren bei ordentlicher Kälte vier Parteien auf dem Fellbacher Wochenmarkt: CDU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen. Es gab gute Gespräche, die Beschimpfungen hielten sich in Grenzen. Kinder waren fast keine da, sie mußten zu Hause bleiben. Immerhin hat es nicht geregnet oder geschneit. An unserem Stand war die Stimmung recht gut, auch wenn wir bei den Umfragen wesentlich unter unserem Wählerpotential liegen. Da ist noch Luft nach oben. Und wir hatten unter uns Politikerinnen von allen anwesenden vier Parteien untereinander einen entspannten Austausch. Das Engagement in einer Partei ist auch etwas Vielfältiges, Besonderes und sticht über viele Vereine hinaus. Natürlich geht es hier auch um das Verteidigen der Demokratie, die mit Haß und Rassismus zerstört werden soll. Also am nächsten Samstag, dem 7.2.26 heißt es wieder von 8 bis 12 Uhr: Armin ist am Stand der SPD und freut sich auf ein Wiedersehen.
Archiv für den Autor: Armin
Wahlkampf
Der SPD-Spitzenkandidat Andreas Stoch MdL kommt nach Fellbach zum Walk & Talk von der Neuen Kelter an am Sonntag, dem 1. Februar 2026 von 14:30 bis 15:30 Uhr an der Kappelbergstraße 48. Jede ist herzlich eingeladen mit ins Gespräch zu kommen zur Landtagswahl am 8. März 2026 in Baden-Württemberg. Wählen dürfen Jugendliche diesmal ab 16 Jahren aufwärts. Mit dabei ist die SPD-Kandidatin aus Waiblingen, Bettina Süßmilch (Integrationsamt). Stoch stammt aus Heidenheim (in der Bundesliga und Voith-Pumpen). Ebenso wie der Welt-Jazzmusiker Hans Fickelscher (Bereichsleiter an der Musikschule Fellbach und Groove Inclusion). Der Landesvorsitzende der SPD war in der ersten Regierung Kretschmann Kultusminister. Eine Anmeldung ist nicht nötig, Eintrittsgeld gibt es keines. Die Fellbacher SPD freut sich auf jede, die kommt und wir sind natürlich auf den sechs Marktständen an den Samstagen ab 31.1.26 präsent mit unserem Pavillion von 8 bis 12 Uhr morgens. Einfach vorbeikommen, diskutieren und Geschenke mitnehmen.
Neujahrsempfang 2026
Die Oberbürgermeisterin Gabriele Zull hatte gerufen und es kamen 1000 Menschen in die Schwabenlandhalle. Ein Jahreshöhepunkt gleich nach dem Fellbacher Herbst. Der Empfang wie beim Herbst fiel aus. Früher gab es eine lange Schlange und die Bürgerinnen wurden einzeln nacheinander begrüßt. Martin Zull ist ja verstorben, der da immer einen großen Anteil hatte, so ließ seine Gattin die Zeremonie ausfallen. Im Hölderlinsaal wurden erstmal alle Honoratioren begrüßt. Unter anderen der Landrat und drei Landtagsabgeordnete. Die Landtagswahl war für Frau Zull kein Thema. Künstlerische Darbietungen gab es vom Jungen Chor des Philharmonischen Chors und den Balletkindern des TSV Schmiden. Der Leiter des ungarischen Kulturinstituts Franz Liszt, Doktor Deszö Szabo glänzte als Hauptredner mit einer Präsentation mit viel Humor und Tiefgang. Die Partnerschaft mit Pecs geht ins 40e Jahr, ein Grund mehr den Organisator von Kunst, Jazz, Klassik, Lesungen, Diskussionen einzuladen. Dann wurden noch die obligatorischen Ehrenplaketten an herausragende Bürgerinnen verteilt. Und im Nachgang fanden anregende Gespräch in der Vorhalle statt zu Wein und Brezeln.
Galeere
Von Kolonie zu Kolonie rudern wir Sklavinnen. Unser Ausgangspunkt ist das KunstWerk in Fellbach mit vielen Künstlerinnen-Ateliers und einer tollen Galerie. Wir beackern den Kolonialismus mit Musik und Texten. Und stellen die von Westeuropa rücksichtslos ausgebeuteten Erdregionen in den Mittelpunkt. Der Hafen liegt in der Schorndorfer Straße 33 zwischen Jet-Tankstelle und Vulcano. Beim Friedrich-Wilhelm, den beiden Ablufttürmen des Fellbacher Stadttunnels.
Immer am zweiten und vierten Freiag im Monat von 9 bis 11 Uhr morgens ertönt die Galeere unter meiner Regie meistens mit Studiogästen im Freien Radio für Stuttgart http://www.freies-radio.de und die Fellbacher Zeitung bringt immer eine Ankündigung der jeweils nächsten Sendung.
Gäste seither waren Katja Erdmann-Rajski, Kai Müller, Deszö Szabo, Christoph Beck, Gökay Sofuoglu, Woody und Flo, Winfried Bauer, Thomas Rahmann und viele mehr vom Sommer 2024 an. Davor gab es die Fellbächerin und davor die volxmusik.
Wenn du Sendungen nachhören willst, mußt du mir eine Nachricht schicken an amokfisch@web.de Dann bekommst du von mir die Zugangsdaten und kannst in meiner reichhaltigen Wolke stöbern.
Neues Jahr, neues Glück?
Alle Fellbächerinnen wünschen sich den Wohlstand zurück. Die Senkung von Haushaltsausgaben im Rathaus allein reicht nicht. Wir müssen uns jedoch bewußt sein, daß die Sonderaktion des Zaren (Krieg gegen Kinder, Mütter und Kranke in der Ukraine) unsere aus den Kolonien geklauten Rohstoffe mitsamt den Verbrechen der Nazis nicht wieder wett machen. Will heißen, daß es auch in 2026 keinen deutschen und europäischen Wohlstand mehr geben wird. Der ist definitv seit dem Februar 2022 Geschichte. Wenn wir uns geschickt anstellen, bringt uns diese Erkenntnis eine bessere Lebensqualität, die nicht auf Kosten anderer, seien sie noch so weit entfernt, wirtschaftet. Der internationale Faschismus bietet hier falsche Antworten. Diese sogenannten Politikerinnen wollen sich mit Haß und Rassismus ihre Taschen vollstopfen auf Kosten unserer Demokratie. Die Antwort auf all das ist Respekt vor dunkelhäutigen Menschen bei uns und überall auf dem Planeten. Es gibt keine Rassen und Völker sondern 8 Milliarden Welten.
Fellbacher Zeitung
Die Unterabteilung der Südwestdeutschen Medienholding residiert seit ein paar Jahren am Bahnhof. Sie kämpfen gegen die Digitalisierung an, jedoch vergeblich. Das Ergebnis ist die Seite „bei uns daheim“ wo lokale Vereine angehalten sind, kostenlos Berichte abzuliefern, die dann im Netz landen und es eine Plattform zum Gedankenaustausch darstellen soll. Das Fernziel gibt der Springer-Konzern vor: abstoßen von Druckprodukten und alles dafür ins Netz zu verlagern. Daß dies nicht allzu originell ist, bestimmt die taz (tageszeitung inoffizielles Organ der Grünen und Steineristinnen) mit der Auflösung der Zeitung vor ein paar Wochen und der Verlagerung ins Netz.
Zum Glück wird in Fellbach noch vom Gemeinderat berichtet, der Lokalsport hat seine Leserinnen. Aber bitte verschont uns mit der Plattmachung dieses gedruckten Kleinods, wovon die anderen Zeitungen im Rems-Murr-Kreis nur träumen können. Zugegeben ist das Abonnement teuer, aber diese Investition lohnt sich für alle poltitisch denkenden Menschen. Erst recht für unsere Demokratie.
Friede für Fellbach
Dieses Weihnachten 2025 wünschen wir uns gegenseitig alle Frieden. Kein Mensch wagt seinem gegenüber den Krieg an den Hals. Im Zeichen des Kreuzes werden Menschen entweder versklavt oder befreit. Alles eine Folge des Kolonialismus, der noch lange nicht zu Ende ist. Rekordzahlen bei Flüchtlingen, Millionen Tote durch die Klimakatastrophe. Krieg überall, sogar in Europa.
Wenn wir die Autokraten lebenslänglich wegsperren haben sich diese Dinge erledigt. Das hört sich verwegen an, ist aber möglich, wenn die Vereinten Nationen durch ein Weltparlament (800 Sitze, jeder Abgeordneter demokratisch gewählt von je 10 Millionen Bürgerinnen) ersetzt werden, der Sicherheitsrat durch eine Weltregierung. Und sobald irgendwo ein Narzißt die Herrschaft antreten will, durch eine Weltarmee entfernt wird.
Weihnachtsfeiern 2025
Drei Ehrenämter, drei Weihnachtsfeiern: den Auftakt veranstaltete die Fellbacher SPD am ersten Advent. Es war wie immer der Jahreshöhepunkt, abgesehen von der Bundestagswahl. Andreas Möhlmann berichtete aus dem Gemeinderat und dem abgelaufenen Jahr. Dazu gab es Ehrungen für runde alte Geburtstage und jahrzehntelange Mitgliedschaft mit Gutscheinen von der Stadtvermarktung. Und es gab erstmals ein türkisches Buffet mit leckeren Speisen. Und die 30 Genossinnen fanden sich erstmals im Amandus-Saal der Fellbächer Weingärtnerinnen zusammen.
Das KunstWerk veranstaltete anstatt einer Weihnachtsfeier am zweiten Advent einen Tag der offenen Ateliers. Die meisten Künstlerinnen hier sind weiblich. Gute Gespräche auch hier.
Im Radio geht der Betrieb durch ohne Nikolaus und ohne Christkind. Egmont Müller übernimmt meine Galeere am 26.12.25 mit profaner Musik.
Dann noch die Weihnachtsfeier im Theaterhaus: das Restaurant platzte aus allen Nähten, im Collina gab es italienisches Buffet. Werner Schretzmeier verteilte Ehrungen für jahrzentelange Mitarbeit.
Gökay Sofuoglu
Freitag, 12. Dezember 2025 9 bis 11 Uhr morgens im Freien Radio für Stuttgart 99,2 Antenne oder www.freies-radio.de mit 7Tage-Mediathek: Gökay Sofuoglu zu Gast bei der Galeere mit Steuermann Armin Fischer:
Er ist der bekannteste Einwanderer in Fellbach nach Sami Khedira. Sofuoglu ist Vorsitzender der Türkischen Gemeinde in Deutschland und ein gefragter Gesprächspartner in allen Medien, Deutschlandfunk, arte journal, Kulturzeit (3sat) zum Beispiel. Er hat das Haus 49 in Stuttgart-Nord gegründet und lange geleitet. Dort kümmert mensch sich um Einwanderinnen-Kinder. Er sitzt für die SPD im Fellbacher Gemeinderat. Der Genosse amokfisch aus der gleichen Partei lädt ihn ins Radio ein. (Gökay Sofuoglu – Startseite)
VfB Fellbach
Was hat der Verein am Wasen mit Fellbach zu tun? Ganz einfach: der Deutsch-Tunesier Sami Khedira stammt aus Oeffingen, wo er beim TV genauso wie sein Bruder Rani (Union Berlin) seine Karriere gestartet hatte. Sami war dann mit dem VfB Stuttgart Deutscher Meister 2007 und Weltmeister 2014. Unvergessen das 7:1 im Halbfinale gegen Brasilien, hier hatte Sami einen großen Anteil und auch ein Tor geschossen. Im Finale tat sich die deutsche Mannschaft schwer gegen Argentinien, auch weil Sami verletzt war und nicht spielen konnte, bis dann in der Verlängerung Schürrle mit einem Paß auf Götze verlängerte und der das einzige Tor in diesem Spiel schoß.
Zwei Fellbacher Genossen haben schon seit Jahren eine Dauerkarte beim VfB. Mittlerweile strotzt die Stuttgarter Mannschaft nur so vor Stärke. Mensch stellt einige Nationalspieler und spielt in der Tabelle der Bundesliga ganz oben mit. Erst noch in der zweiten Liga, dann ein neuer Trainer und sie wurden im Sommer 2025 Deutscher Pokalsieger. Überraschend im Jahr zuvor die Vizemeisterschaft. Auch wenn die Kickers noch schwächeln: dem VfB steht eine große Zukunft bevor. Und seine Spiele werden öfters im freien Fernsehen übertragen. So wie gestern das 4:0 auswärts bei den holländischen Adlern im Europa-Pokal.