Reparationszahlungen

Die SPD Fellbach möge beschließen: die Bundesregierung und die Europäische Union zahlt den Kolonien für das Leid von 500 Jahren Völkermord Entschädigungen. Nicht an Regierungen oder Nichtregierungsorganisationen, sondern als Mikrokredite an die Frauen vor Ort. Die Entwicklungshilfe der letzten 80 Jahren ist gescheitert. Wir müssen endlich die Natur in den Mittelpunkt stellen und nicht die Milliardärinnen und das Christentum, die den Kolonialismus weiterhin betreiben. Nur so wird ein Wohlstand erzeugt, der nachhaltig ist und uns allen zu Gute kommt. Soll heißen: nur durch Verzicht erhöht sich die Lebensqualität der Einzelnen bei uns und damit auch dort.

Wir fuhren nach Berlin

Ganz auf den Spuren des VfB, der in Berlin 2025 nach langer Zeit den Kübel DfB-Pokal holte. Eine Gruppe 50 eingeschworener Genossinnen aus dem Rems-Murr-Kreis folgte dem Ruf der Nagolder Bundestagsabgeordneten für die SPD, Saskia Esken. Diese Dame war 9 Jahre Bundesvorsitzende der stolzen Partei.

Jede MdB kann pro Halbjahr über das Bundespresseamt 50 Menschen nach Berlin einladen. ICE-Fahrt, Übernachtung am Kudamm und Verpflegung sind in den 4 Tagen umsonst. Aus Fellbach waren wir sechs Teilnehmerinnen. Folgende Stationen: Bundestag, Arbeitsministerium, Denkmal für die ermordeten Jüdinnen, Südseitengalerie (ein Stück der verbliebenen ehemaligen Mauer von Künstlerinnen bemalt), Stasi-Knast Hohenschönhausen, Stadtrundfahrten. Ein volles Programm während zweier intensiven Tage in der Hauptstadt. Kater gab es zu keinem Augenblick angesichts unserer 5,5 % Für Saskia war es eine Gelegenheit, den lange im Bundestag verwaisten Wahlkreis Waiblingen wiederzubeleben, den sie seit einem Jahr betreut, nachdem dessen MdB Hermann Scheer (Buoch) schon lange verstorben war. Es gilt dabei, das Vakuum nach dem Solarpapst zu füllen.

SPD-Ausblick

Die Personalentscheidungen nach dem Wahldebakel stießen bei der Fellbacher- und Rems-Murr-SPD auf Unverständnis. Ein Neuanfang sieht anders aus. Unser bester Mann Andreas Stoch, der durchaus das Zeug zum Ministerpräsidenten gehabt hätte, mußte zurücktreten. Mehr dazu in der Lokalzeitung deines Vertrauens. Morgen ist die nächste Landtagswahl in Rheinland-Pfalz. Dort wird sich entscheiden ob die SPD im letzten regierten Südstaat (neben Saarland) weichen muß.

Was die Faschistinnen antreibt, ist einzig und allein Haß und Rassismus. Damit erwirtschaftet dieses Unternehmen, das keine Partei ist, immense Vermögen. Und es werden Familienangehörige eingestellt, um sich skrupellos am Staat zu bereichern. Und die sozial Schwachen werden dabei gnadenlos verarscht. Von wegen Partei der kleinen Menschen. Nein, dies ist eine Politik von den Etablierten für die Etablierten. Sie belasten die Armen und entlasten die Reichen.

Warum ich am Sonntag SPD wähle

Die Erststimme bekommt Bettina Süßmilch (SPD-Landtagskandidatin im Wahlkreis Waiblingen). Sie hat unter anderem eine Werkstatt für 60 Menschen mit kranker Seele gegründet und geleitet. Sie steht für die Ermächtigung von Menschen mit Beeinträchtigungen (behindert ist mensch nicht, sondern er wird behindert). Dafür kämpft sie schon ihr ganzes Leben. Und sie war sich nicht zu schade, in meine Radiosendung Galeere zu kommen, was ihr sichtlich Spaß gemacht hat.

Die Zweitstimme für die Sitzverteilung im Landtag bekommt Andreas Stoch, MdL. Er ist der Spitzenkandidat der SPD und der fähigste Politiker im Bundesland. Er war ein sehr erfolgreicher Kultusminister im ersten Kabinett Kretschmann und hat alle 70 Wahlkreise bereist, war in der Manufaktur in Schorndorf und zu einem Spaziergang am Kappelberg.

Am 8.3.26 ist dein Wahllokal von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Wähle demokratisch und nur die, die schon im Landtag sind (von mir aus auch die Linke). Jede Stimme für die Kleinstparteien ist verschenkt, da die nie über die 5%-Prozent-Hürde kommen. Wenn du unsicher bist, gibt dir der Wahlomat Gewißheit: https://www.wahl-o-mat.de/ Möge mein Traum von Grünrotrosa Realität werden nach dem Motto der Adresse für diese Heimseite, auf der du gerade verweilst.

Spitzenkandidat an der Neuen Kelter

Andreas Stoch, SPD MdL, kam für einen einstündigen Spaziergang nach Fellbach. Mit einer Gruppe von Sympathisantinnen ging es diesmal nicht barfuß sondern in Schuhen die Weinberge hoch. Es gab eine Zwischenstation mit Glühwein und Naschereien. Die Aussicht gefiel Andreas sichtlich. Er stand die komplette Zeit Rede und Antwort, nachdem er einen Auftritt mit Podium in der Manufaktur in Schorndorf hatte. Auffallend: der ehemalige Kultusminister schreit nicht und ist nicht aus dem Konzept zu bringen. Bei einer Nachfrage nach dem Triel im Fernsehen und damit der Beteiligung eines Faschisten erklärte er, daß der Rundfunkrat, dem er angehört, komplett gegen diese Tat gestimmt hat. Der Sender hat das ignoriert und präsentiert damit nur Hagel (CDU), Özdemir (Bündnis 90/Die Grünen) und die AfD. Die neoliberale FDP hat dagegen geklagt, wird aber wohl trotzdem nach langer Zeit aus dem Landtag fliegen. Und Andreas Stoch wäre der beste Ministerpräsident, jedoch geben das die Umfragen bei Weitem nicht her.

Marktstand der SPD

Der Wahlkampf hat begonnen, die Plakate hängen schon. Am gestrigen Samstag waren bei ordentlicher Kälte vier Parteien auf dem Fellbacher Wochenmarkt: CDU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen. Es gab gute Gespräche, die Beschimpfungen hielten sich in Grenzen. Kinder waren fast keine da, sie mußten zu Hause bleiben. Immerhin hat es nicht geregnet oder geschneit. An unserem Stand war die Stimmung recht gut, auch wenn wir bei den Umfragen wesentlich unter unserem Wählerpotential liegen. Da ist noch Luft nach oben. Und wir hatten unter uns Politikerinnen von allen anwesenden vier Parteien untereinander einen entspannten Austausch. Das Engagement in einer Partei ist auch etwas Vielfältiges, Besonderes und sticht über viele Vereine hinaus. Natürlich geht es hier auch um das Verteidigen der Demokratie, die mit Haß und Rassismus zerstört werden soll. Also am nächsten Samstag, dem 7.2.26 heißt es wieder von 8 bis 12 Uhr: Armin ist am Stand der SPD und freut sich auf ein Wiedersehen.

Wahlkampf

Der SPD-Spitzenkandidat Andreas Stoch MdL kommt nach Fellbach zum Walk & Talk von der Neuen Kelter an am Sonntag, dem 1. Februar 2026 von 14:30 bis 15:30 Uhr an der Kappelbergstraße 48. Jede ist herzlich eingeladen mit ins Gespräch zu kommen zur Landtagswahl am 8. März 2026 in Baden-Württemberg. Wählen dürfen Jugendliche diesmal ab 16 Jahren aufwärts. Mit dabei ist die SPD-Kandidatin aus Waiblingen, Bettina Süßmilch (Integrationsamt). Stoch stammt aus Heidenheim (in der Bundesliga und Voith-Pumpen). Ebenso wie der Welt-Jazzmusiker Hans Fickelscher (Bereichsleiter an der Musikschule Fellbach und Groove Inclusion). Der Landesvorsitzende der SPD war in der ersten Regierung Kretschmann Kultusminister. Eine Anmeldung ist nicht nötig, Eintrittsgeld gibt es keines. Die Fellbacher SPD freut sich auf jede, die kommt und wir sind natürlich auf den sechs Marktständen an den Samstagen ab 31.1.26 präsent mit unserem Pavillion von 8 bis 12 Uhr morgens. Einfach vorbeikommen, diskutieren und Geschenke mitnehmen.

zamma

bedeutet auf hochdeutsch zusammen, genau, das ist Schwäbisch. Eine Initiative aus der Diakonie Stetten, früher Anstalt. Dort leben und arbeiten geistig und körperlich Behinderte. Manche sind auch mehrfach beeinträchtigt. Die dritte Gruppe Schwerbehinderter, Menschen mit einer kranken Seele, kommen jedoch nicht dorthin, sondern nach Winnenden oder in das betreute Wohnen. Auch in Stetten werden viele Patientinnen in Außenwohngruppen verlagert.

Drei Sozialpädagoginnen leiten zamma, das zum Ziel hat, Menschen zu Inklusionsbegleiterinnen zu schulen. An der Volkshochschule Unteres Remstal (am Fellbacher Bahnhof) geht das vonstatten, dreimal freitags und samstags, also wie ein klassisches Seminar mit wie hier drei Modulen. Die Teilnehmerinnen sind ein bunter Haufen, alle mit dem Willen, Barrierefreiheit zu ermöglichen. Also Hindernisse aus dem Weg zu räumen um Teilhabe an Freizeit zu ermöglichen.