Warum ich am Sonntag SPD wähle

Die Erststimme bekommt Bettina Süßmilch (SPD-Landtagskandidatin im Wahlkreis Waiblingen). Sie hat unter anderem eine Werkstatt für 60 Menschen mit kranker Seele gegründet und geleitet. Sie steht für die Ermächtigung von Menschen mit Beeinträchtigungen (behindert ist mensch nicht, sondern er wird behindert). Dafür kämpft sie schon ihr ganzes Leben. Und sie war sich nicht zu schade, in meine Radiosendung Galeere zu kommen, was ihr sichtlich Spaß gemacht hat.

Die Zweitstimme für die Sitzverteilung im Landtag bekommt Andreas Stoch, MdL. Er ist der Spitzenkandidat der SPD und der fähigste Politiker im Bundesland. Er war ein sehr erfolgreicher Kultusminister im ersten Kabinett Kretschmann und hat alle 70 Wahlkreise bereist, war in der Manufaktur in Schorndorf und zu einem Spaziergang am Kappelberg.

Am 8.3.26 ist dein Wahllokal von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Wähle demokratisch und nur die, die schon im Landtag sind (von mir aus auch die Linke). Jede Stimme für die Kleinstparteien ist verschenkt, da die nie über die 5%-Prozent-Hürde kommen. Wenn du unsicher bist, gibt dir der Wahlomat Gewißheit: https://www.wahl-o-mat.de/ Möge mein Traum von Grünrotrosa Realität werden nach dem Motto der Adresse für diese Heimseite, auf der du gerade verweilst.

Wahlkampf

Der SPD-Spitzenkandidat Andreas Stoch MdL kommt nach Fellbach zum Walk & Talk von der Neuen Kelter an am Sonntag, dem 1. Februar 2026 von 14:30 bis 15:30 Uhr an der Kappelbergstraße 48. Jede ist herzlich eingeladen mit ins Gespräch zu kommen zur Landtagswahl am 8. März 2026 in Baden-Württemberg. Wählen dürfen Jugendliche diesmal ab 16 Jahren aufwärts. Mit dabei ist die SPD-Kandidatin aus Waiblingen, Bettina Süßmilch (Integrationsamt). Stoch stammt aus Heidenheim (in der Bundesliga und Voith-Pumpen). Ebenso wie der Welt-Jazzmusiker Hans Fickelscher (Bereichsleiter an der Musikschule Fellbach und Groove Inclusion). Der Landesvorsitzende der SPD war in der ersten Regierung Kretschmann Kultusminister. Eine Anmeldung ist nicht nötig, Eintrittsgeld gibt es keines. Die Fellbacher SPD freut sich auf jede, die kommt und wir sind natürlich auf den sechs Marktständen an den Samstagen ab 31.1.26 präsent mit unserem Pavillion von 8 bis 12 Uhr morgens. Einfach vorbeikommen, diskutieren und Geschenke mitnehmen.

20 Jahre Eisele-Stiftung

Im Hesse-Saal der Schwabenlandhalle feierte die Stadt Fellbach mit Oberbürgermeisterin Gabriele Zull das Jubiläum dieser in der Stadt gegründeten Stiftung, die sich der Nachwuchsarbeit verschreibt. Stipendien in Mathematik und Physik und vieles mehr stemmt diese Einrichtung mit Frau Zull an der Spitze. Zum Beispiel geht daraus auch der Peter-Hauser-Preis hervor. Dieser wird alljährlich beim Festival Bunte Bühne verliehen. Dies ist ein internationales Jugendtheaterfestivel angedockt an das Theater im Polygon im Jugendhaus.

Moderiert wurde die Matinee von Nicole Köster. Die Moderatorin von SWR 1-Leute hatte sich bestens vorbereitet und sie kam mit der Stadtbahn! Musikalisch umrahmt war das Ganze von Zweierpasch, einer deutschen HipHop-Formation um Zwillinge herum. Diese reimen auch auf Französisch. Genau, denn die deutsch-französische Freundschaft war auch dem Ehepaar Eisele sehr wichtig.

Hans Fickelscher zum 60.

Am 13. Dezember 2023 wurde der allseits bekannte und beliebte Jazzschlagzeuger und Perkussionist 60 Jahre alt. Er feierte am gleichen Tag abends beim Trompeter Matthias Schriefl als Zuhörer im Theaterhaus. Nach Zwischenstation beim Jazzbrunch im Freien Radio am 22.12.23 beging Hans das Ganze offiziell vor 400 Gästen am zweiten Weihnachtsfeiertag wiederum im Theaterhaus mit Größen der Jazzszene in Stuttgart und darüber hinaus. Dies war ein sehr kurzweiliger Abend mit einer großen Bandbreite vom Freien zum Zeitgenössischen zur Weltmusik. Berichtet hatten Stuttgarter Nachrichten, Fellbacher Zeitung, Rems-Zeitung, nur nicht die Waiblinger Kreiszeitung.

Am Meisten stolz ist er auf die frei improvisierten Aufnahmen seines Triologic mit Jasper van’t Hof am Bösendorfer und Greetje Bijma Gesang im legendären Studio MPS in Villingen-Schwenningen, erschienen als Langspielplatte. Hans Fickelscher ist Fachbereichsleiter Jazz/Rock/Pop an der Fellbacher Musikschule und hat viele Jahre in Schmiden gewohnt.

Der Sozialausschuß beispielsweise

Zum ersten Mal durfte ich für die SPD-Fraktion mit Stimmrecht an einem der Ausschüsse der Stadt teilnehmen, als Vertreter für eine Genossin. Für Die Linken ging das nie, da ich damals als Einzelstadtrat nicht in die Ausschüsse durfte, das geht nur bei einer Fraktion ab drei Stadträtinnen.

Öffentlich behandelten wir am 22.11.22 den Stadtseniorenrat. Dieser im April neu gegründete Verein, bei dem mensch ohne Beitrag Mitglied werden kann, macht sich stark für ein öffentliches 24-Stunden-Klo in Schmiden und Oeffingen. Außerdem wollen sie einen Bürgerbus wie in Schorndorf (dort war ja der Oberbürgermeister Klopfer von der SPD). Weiter ging es um die Digitalisierung der Schulen. Jede Schülerin hat ein iPad, es besteht die Gefahr von Schindluder, Schulbuchverlage versagen und es springen Start-ups in die Bresche. Die Ausstattung durch die Stadt Fellbach ist ausgezeichnet. Die Rektoren zweier Schulen berichteten und Frau Maier vom Rathaus, zuständig für die Schulen, war auch da. Es wurde die Koordination zwischen staatlichen und privaten Schulen angesprochen. Das Schulschwimmen erfolgt in der Kleinschwimmhalle Schmiden und dem Spaßbad F3. Die SPD hatte angefragt, wie es um die Sicherheit der Kinder beim und nach dem Schwimmunterricht bestellt ist. Das Schulamt hatte eine lange Antwort mit viel Zahlen verfaßt.

Desweiteren werden in der Stadt Wintertreffs für 5000 Euro eingerichtet an drei Orten. Sozialamtsleiterin Christine Hug hat herumtelephoniert, so kann mensch Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr ermöglichen ohne Betreuung und ohne Verpflegung. Das Thema Fair Trade Town wurde ohne Wortmeldung durchgewunken. Hierbei geht es um eine gerechte Beschaffung durch die Stadt. Es folgte eine nichtöffentliche Sitzung, über die ich mein Stillschweigen legen muß.

Reise in den Kosovo

Suhareke hat 50.000 Einwohner und ist mit Fellbach befreundet. Eine elfköpfige Delegation, bestehend aus Stadträtinnen und Rathausamtsleiterinnen, flog im September 2022 unter Leitung der Baubürgermeisterin Beatrice Soltys von Stuttgart nach Pristina, um dann auf einem Stück der Autobahn nach Albanien der kosovarischen Stadt einen zweitägigen Besuch abzustatten. Der Leiter des Fellbach-Hauses war unser treuer Reiseführer. Er hat während des Kriegs in einem Keller Deutsch studiert. Weil keine von uns ein einziges Wort albanisch sprach, waren wir froh, daß er dolmetschte. Viele Kosovarinnen sprechen in der Tat Deutsch, in Fellbach sind diese Menschen die drittgrößte Minderheit (900 Personen).

Die Gastfreundschaft im Kosovo ist legendär, überall wurde üppig aufgetischt. Während unseres Aufenthalts tobte das Festari, ein Kulturfestival mit Musik, Tanz und Erntedank. Wir besuchten ein Rehabilitationszentrum und natürlich das 20jährige Fellbach-Haus. Dort gab es einen Englisch-Kurs für Kinder, Ballettunterricht für Kinder, eine Tanzgruppe und Musikunterricht mit einem einschlagenden Rock-Trio. Könnte sein, daß die bald in Fellbach auftreten. In den Bergen ist ein Hotel mit Schwimmbad, dort wohnten zeitgleich 7 Menschen des Kunstvereins und malten in der dortigen Künstlerkolonie. Außerdem besuchten wir das Stadtmuseum mit römischen und steinzeitlichen Fundstücken. Und den Photos von jungen Soldaten, die im Krieg umgebracht wurden. Sie werden als Märtyrer verehrt.

Jüngst ist der Fußballklub von Suhareke, der von einem ehemaligen Bundesligaprofi von Hertha BSC Berlin geleitet wird, der FC Ballkani, kosovarischer Meister geworden. Sie treten mittlerweile in der Europa-Liga an, ihre Spiele bestreiten sie in Pristina, zu Hause gibt es nur einen Kunstrasen zum Trainieren. Und der dortige Baskettballverein war bereits zweimal Kosovo-Meister. Wir besuchten beide Vereine.

Trotz all dieser Erfolge finden wenig studierte Kosovarinnen einen Arbeitsplatz zu Hause. Viele suchen ihr Glück im Ausland. Es gibt keine Omnibuslinien, keine Zugverbindungen, keine Fahrradfahrerinnen und keine Fußgängerinnen. Alles wird mit dem Auto absolviert. Dafür ist das Gebirge rund herum 1900 Meter hoch. In die dortigen Wälder flüchteten sich die Menschen während des Krieges. Trotz allem ist Suhareke eine aufstrebende Stadt, unsere Delegation war sehr beeindruckt von allem.

Fellbach-Haus

Im Kosovo kennt jede das Haus, das von Fellbach aus geplant und nach dem Krieg von 1999 in der Stadt Suhareke realisiert wurde. Auf Anstoß von Harald Raß (SPD) und Hans-Ulrich Spieth (CDU) flog seinerzeit eine Delegation mit dem alten Oberbürgermeister Friedlich-Wilhelm Kiel (FDP) und dem frisch gewählten Oberbürgermeister Christoph Palm (damals noch parteilos, später MdL CDU) in das Städtchen, um die Idee eines Zentrums für vom Krieg traumatisierte Menschen umzusetzen. Dies gelang dann die Jahre über unter Federführung der Organisation Bilderberg von Suzana Lipovac aus Stuttgart, die diese mutige und tapfere Frau für kriegsamputierte Kinder im Bosnien-Krieg gegründet hat und aktuell viel in Afghanistan arbeitet.

Die Fellbacher-Rathaus-Mitarbeiterin Marion Maiwald hatte das Projekt unter ihrer Obhut. Der Gemeinderat gab eine erkleckliche Finanzpritze für das Zentrum. Der ursprüngliche Gedanke der Arbeit mit Traumen wurde dann von der Reaität überholt. Mittlerweile gibt es dort Computerkurse und Ähnliches. Viele Besucherinnen aus der Politik schauen sich das Fellbach-Haus vor Ort an. Es ist auch zum Tourismus-Ziel geworden. Die Kriegsfolgen sind noch nicht vernarbt, aber für viele Kosovarinnen ist das Ganze ein Leuchtturm.

Kommunalakademie

Schon seit langer Zeit veranstaltet die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung sechstägige Seminare für Menschen, die Gemeinderätin werden wollen oder dies schon sind. Ich hatte dies schon einmal vor 9 Jahren in Beutelsbach absolviert. Es hat geklappt, allerdings nicht für die SPD sondern DIE LINKE vor drei Jahren. Veranstaltet und organisiert wird das Ganze von gestandenen Kommunalpolitikerinnen aus Baden-Württemberg.

Jeder Tag beinhaltet zwei Impulsreferate von Professorinnen und Lehrbeauftragten aus der Praxis, nachdem eine Auflockerungspraxis zu Tagesanfang durchgeführt wird. Darauf folgt eine Gruppenübung, um das Wissen zu verarbeiten. Hinzu kommen Kamingespräche. Zuletzt 2022 mit dem unkonventionellen Oberbürgermeister aus Überlingen, dem frisch gewählten Kreisvorsitzenden Rems-Murr Benedikt Paulowitsch, Bürgermeister für Kernen und besonders Evelyn Gebhardt, die knapp 30 Jahre Abgeordnete im europäischen Parlament war. Alles dies natürlich Genossinnen der SPD. Bis auf eine Teilnehmerin der Grünen und einem DER LINKEN waren alle anderen 20 mit SPD-Bezug.

So etwas gibt es weder bei der Heinrich-Böll-Stiftung, noch bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Es waren drei Module jeweils freitags und samstags mit Übernachtung im Erholungsheim in Herrenberg-Gültstein und leckerem Essen, alles zusammen für nur 150 Euro. Dieses Geld ist bestens investiert. Und die ganze Sache macht einen Riesenspaß. Unter die Gesellschaft der Teilnehmenden gesellte sich auch Holger Niederberger, neuer Bürgermeister von Berglen, den ich bald in seinem Rathaus in Oppelsbohm besuchen werde.

Beitrag DER LINKEN für den Fellbacher Stadtanzeiger vom 4.5.22

Kleine Kinder kennen keinen Rassismus. Im Laufe ihres Lebens wird ihnen diese kranke und künstliche Gesinnung von den Erwachsenen eingepflanzt. Auch wenn wir alle im Gemeinderat froh sind, daß wir gerade keine Rassisten dort haben, gilt es vorzubeugen vor der nächsten Wahl in zwei Jahren. Wir werden deshalb die Stuttgarter Bewegung „Aufstehen gegen Rassismus“ nach Fellbach holen. Am Sonntag, dem 15. Mai von 21 bis 23 Uhr im Freien Radio für Stuttgart bei „der Fellbächerin“ www.freies-radio.de und am Donnerstag, 19. Mai 19 Uhr in der Gaststätte Eintracht am Bahnhof. Mehr dazu und vieles Andere steht auf meiner linken Fellbach-Seite www.rotrosagrün.de Und auf YouTube, wie auf der städtischen Seite, sind unsere Haushaltsreden eingestellt.