Wir fuhren nach Berlin

Ganz auf den Spuren des VfB, der in Berlin 2025 nach langer Zeit den Kübel DfB-Pokal holte. Eine Gruppe 50 eingeschworener Genossinnen aus dem Rems-Murr-Kreis folgte dem Ruf der Nagolder Bundestagsabgeordneten für die SPD, Saskia Esken. Diese Dame war 9 Jahre Bundesvorsitzende der stolzen Partei.

Jede MdB kann pro Halbjahr über das Bundespresseamt 50 Menschen nach Berlin einladen. ICE-Fahrt, Übernachtung am Kudamm und Verpflegung sind in den 4 Tagen umsonst. Aus Fellbach waren wir sechs Teilnehmerinnen. Folgende Stationen: Bundestag, Arbeitsministerium, Denkmal für die ermordeten Jüdinnen, Südseitengalerie (ein Stück der verbliebenen ehemaligen Mauer von Künstlerinnen bemalt), Stasi-Knast Hohenschönhausen, Stadtrundfahrten. Ein volles Programm während zweier intensiven Tage in der Hauptstadt. Kater gab es zu keinem Augenblick angesichts unserer 5,5 % Für Saskia war es eine Gelegenheit, den lange im Bundestag verwaisten Wahlkreis Waiblingen wiederzubeleben, den sie seit einem Jahr betreut, nachdem dessen MdB Hermann Scheer (Buoch) schon lange verstorben war. Es gilt dabei, das Vakuum nach dem Solarpapst zu füllen.

Unabhängigkeitstag Kosovo

Zum 18. Mal jährte sich die Abspaltung von Serbien. Der albanische Kulturverein feiert dies jedes Jahr in Schmiden, jüngst in der prallvollen Festhalle in Oeffingen. Ein Vertreter der Landesregierug, Siegfred Lorek, CDU MdL aus Winnenden und Staatsstekretär für Flüchtlinge hielt eine Rede. Er hat vor Kurzem den Kosovo bereist. Als Beitrag weiterhin konnte mensch drei Tanzgruppen bewundern in der landesüblichen Tracht: Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Danach dann Sängerinnen in Begleitung von Musik aus der Konserve, geprägt von den Osmaninnen. Die Anwesenden tanzten dazu. Die allermeisten dieser Menschen stammen aus der Wirtschaftsmetropole Suhareke, mit 50.000 Einwohnerinnen im zentralen Amselfeld. Und nicht zu vergessen: der Kosovo hat die demokratischste Regierung im Balkan. Der Ministerpräsident Albin Kurti ist ein Linker, die Staatspräsidentin eine Pazifistin. Also kein Autokrat weit und breit.

Mach dir selbst ein Bild davon, zum nächsten Festari gibt es wieder eine Reise mit dem Flugzeug ab Stuttgart über die Hauptstadt Prishtina, zwei Flugstunden. Dann Besuch des Fellbach-Hauses und viele interessante Eindrucke in diesem Land mit seinen beeindruckenden Bürgerinnen. Wenn du Interesse gefunden hast, melde dich bei mir. Dann erkläre ich dir alles Weitere.

Wahlkampf

Der SPD-Spitzenkandidat Andreas Stoch MdL kommt nach Fellbach zum Walk & Talk von der Neuen Kelter an am Sonntag, dem 1. Februar 2026 von 14:30 bis 15:30 Uhr an der Kappelbergstraße 48. Jede ist herzlich eingeladen mit ins Gespräch zu kommen zur Landtagswahl am 8. März 2026 in Baden-Württemberg. Wählen dürfen Jugendliche diesmal ab 16 Jahren aufwärts. Mit dabei ist die SPD-Kandidatin aus Waiblingen, Bettina Süßmilch (Integrationsamt). Stoch stammt aus Heidenheim (in der Bundesliga und Voith-Pumpen). Ebenso wie der Welt-Jazzmusiker Hans Fickelscher (Bereichsleiter an der Musikschule Fellbach und Groove Inclusion). Der Landesvorsitzende der SPD war in der ersten Regierung Kretschmann Kultusminister. Eine Anmeldung ist nicht nötig, Eintrittsgeld gibt es keines. Die Fellbacher SPD freut sich auf jede, die kommt und wir sind natürlich auf den sechs Marktständen an den Samstagen ab 31.1.26 präsent mit unserem Pavillion von 8 bis 12 Uhr morgens. Einfach vorbeikommen, diskutieren und Geschenke mitnehmen.

Ausflug Kulturgemeinschaft

Die jährliche Ausfahrt der Fellbacher Kulturgemeinschaft brachte 41 Bürgerinnen nach Südbaden und ins Elsaß. Das Ganze wurde kongenial von Kai Müller organisiert. In den zwei Tagen genossen wir jeweils eine Führung durch Gengenbach an der Kinzig, Breisach, Eguisheim und Colmar. Verhungert ist jedenfalls Keine bei den üppigen Speisen. Und natürlich überall Wein im Kaiserstuhl (wärmster Ort in Deutschland und vulkanischen Ursprungs) und im Elsaß. Und beim Reiseabschluß in Colmar bewunderten wir die zahlreichen Statuen des Bildhauers Bartholdi, der die Freiheitsstatue in New York geschaffen hatte. Und ein dickes Lob an unsere beiden Reiseleiter Adolf Ries und Heinrich Neureuther.

3. Kosovo-Besuch

Mittlerweile hat eine kleine Gruppe Fellbacherinnen zum dritten Mal Suhareke besucht. Anführer war wieder Sadik Zogay, Vorsitzender des Albanischen Kulturvereins mit Sitz im KunstWerk. Diesmal hatten wir eine ganze Woche zur Verfügung, dies ließ viel Spontaneität Raum. Gleich nach dem Anflug in Prishtina und Einchequen im Hotel Solid waren wir bei der Eröffnungsfeier des KulturHauses dabei. Dies ist einem Nationalhelden gewidmet, der vor seiner Wahl zum Bürgermeister erschossen wurde. Das Kulturhaus liegt direkt neben dem Fellbach-Haus (einstöckig) und ist vier Stockwerke hoch. Dabei waren die Staatspräsidentin aus der Partei von Ibrahim Rugova (Pazifistinnen), der Ministerpräsident (Linkspopulist) und der ehemalige Außenminister und Oppositionsführer, der uns gleich spontan am darauffolgenden Tag ins Kosovo-Parlament einlud. Es hat 120 Sitze, 10 sind für die Serben und 10 für Sinti und Roma reserviert.

Suhareke, mit Fellbach seit 22 Jahren befreundet, ist eine Wirtschaftszentrale im Kosovo. Unter anderem wurden wir vom Gewerbeverein der Stadt zu einem üppigen Mahl eingeladen. Es wird auch ein Besuch der Vorsitzenden in Fellbach organisiert. Die deutsche Sprache ist sehr präsent, viele Menschen haben sich in Deutschland und der Schweiz einen Wohlstand erwirtschaftet.

Wir nahmen wieder an der Festari teil, dem Erntedankfest. Beeindruckend wie immer die Zurnaj (Oboen) und Trommeln beim Umzug. Es gab auch mehrere Begegnungen mit Bürgermeister Muharemaj und Enver Hodjay, von der konservativen Partei, der uns im Parlament empfing, wo er Fraktionsvorsitzender ist. Er hatte die letzte Wahl gegen Albin Kurti zum Ministerpräsidenten verloren.

Dann gab es noch einen Besuch auf der Festung von Prizren, eine Fahrt zum Luftkurort und zum Abschluß des Festari eine Gala, diesmal nicht im Weingut Theranda sondern im nagelneuen Kulturhaus. Und der künstlerische Leiter des Fellbach-Hauses, Refki Gollopeni, hat wieder eine internationale Künstlerkolonie zusammengetrommelt, die im Atrium Kunstobjekte erstellten.

Abschlußausfahrt

Die Geschäftsstelle des Gemeinderats hatte gerufen und viele Stadträtinnen sind für zwei Tage nach Würzburg gefahren. Leider konnten Oberbürgermeisterin Gabriele Zull und ihr Gatte nicht mitfahren. Einige Rätinnen waren mit Partnerinnen dabei. Ebenso Erster Bürgermeister Johannes Berner und Baubürgermeisterin Beatrice Soltys. Es begann in Veitshöchheim mit einer Fürung durch experimentellen Anbau mit klimabeständigen Pflanzen. Der Gründer, der auch schon im Umwelt-Ausschuß einen Vortrag hielt, war gutgelaunt und witzig. An ihm ist ein Kabarettist verloren gegangen. Danach Drei-Gänge-Menu zum Abend im Schloßhotel, wo wir auch übernachteten.

Am zweiten Tag nach üppigem Frühstück fuhren wir in die Stadt und wurden vom Schorsch und der Babette geführt (die heißen alle gleich in Würzburg). Die Unterfranken sagen auch zum Main Mee. 50 katholische Kirchen vom Fürstbischof und viele gruselige Begebenheiten (Enthauptungen von drei irischen Mönchen usw). Künstler Tilmann Riemenschneider war hier im Rat und Dichter Walther von der Vogelweide hat hier gewirkt. Dann wieder Dreigänge am Main in der Krangaststätte. Mit dem Schiff von Würzburg nach Veitshöchheim. Von da an Rückfahrt nach Fellbach während Italien aus der Euro ausschied und.

Ausfahrt

Neulich führte der Städtepartnerschaftsverein zu einer ganztätigen Reise nach Pforzheim und Maulbronn. Mit einem Schmidener Busunternehmen ging es zuerst zum Gasometer in Pforzheim. Ein persischer Künstler hat dort mit 20 Angestellten den Innenraum des leeren Gasbehälter mit riesengroß bemalten Leinwänden ausgeschmückt. Dazu gab es Licht und Musik passend zu den Tageszeiten, die hier schnell nacheinander simuliert werden. Aktuell zum Thema Pergamon. 1,3 Millionen Besucherinnen im Jahr! Unser Führer dort konnte die Geschichte vom Schwabenlandturm gar nicht glauben und wollte sich anschließend im Netz schlau machen.

Danach etwas ganz Anderes, aber auch alt: Maulbronn. Gegründet von Mönchen mit gewöhnungsbedürftigen Regeln kam dort später eine Oberschule rein, natürlich fest im Glauben. Bekannt wurde das Ganze durch Hermann Hesse, der von hier geflüchtet ist. Und dort wurden die Herrgottsbscheißeler entwickelt: die Maultaschen. Denn die Mönche durften keine Tiere essen, was sie ehrlich gesagt sympathisch macht. Sie entstammten dem Adel und ihnen wurde eingeredet, daß sie nur durch keusches Leben im Jenseits belohnt werden. Ob das stimmt, mag jede selbst beurteilen nach dem Gang über den Jordan. Aber eins ist sicher im Protestantismus: es gibt ein Leben vor dem Tod.

Tagesausflug

Der Klavierspieler, Chorleiter und Vorsitzende der Kultour Schmiden, Kai Müller, hatte gerufen und 17 Menschen sind dem gefolgt. Mit dem Bus ging es zuerst zur Alpaka-Farm der Familie Schaber in Neckarhausen. Im dortigen Laden gibt es allerlei Produkte von diesen Andentieren. Dann zum üppigen Mittagessen in Reutlingen am Fuß der Achalm mit anschließender Besteigung dieser Erhebung. Danach eine Führung von der Architektin Yvonne Schneck durch das Kloster Bebenhausen. Es wurde im 12. Jahrhundert von Mönchen gegründet und diente später als Sitz der Württemberger. Und der Landtag hat dort stattgefunden. Am Abend gab es den Ausklang mit einem Dreigänge-Essen bei Meise und Amsel an der Sängerhalle Untertürkheim.