28. Hansel-Mieth-Preis 2026

Traditionell wird dieser herausragende Journalisten-Preis jährlich im Großen Saal des Fellbacher Rathauses verliehen. Dazu gehört auch das Grußwort der Hausherrin Oberbürgermeisterin Gabriele Zull. Ausgelobt wird das Ganze von der Reportagen-Agentur Zeitenspiegel in Weinstadt. Die 1998 verstorbene Fellbacherin Hansel Mieth, legendäre Photoreporterin und zeitweise auf der Straße lebend hat sich mit ihrem Partner in den Vereinigten Staaten ganz nach oben geknipst bis ins Life-Magazin. Das Soziale war ihr Thema.

Den ersten Preis haben dieses Mal Julia Kopatzki (Text) und Roderik Aichinger (Photos) geholt für die Reportage „Endlich allein“ im FDP-Blatt von Robert Augstein „Der Spiegel“.Die beiden haben eine eine Woche dauernde Zeltausfahrt deutscher Schülerinnen nach Italien begleitet. Hierbei fiel auf, daß die Jugend viel zu wenig zu Wort kommt im Blätterrauschen. Moderiert wurde das Ganze von einem Kollegen von SWR 1-Leute, Jochen Stöckle war krank.

Die Festrede hielt Doktor Gregor Peter Schmitz, Chefredakteur vom Stern, Geo und Capital, drei Schwergewichten unter den deutschen Zeitschriften. Die Schauspielerin Eva Hosemann las Auszüge aus der Reportage mit Projektion der Bilder. Und der Chor A-Capella-Ladies sang mit vier Liedern durch den Abend, beginnend mit der Opel-Hymne „What a wonderful World“. Stammt natürlich vom Jazztrompeter Louis Armstrong, der auch ein politischer Mensch war. Und mit der Bohemian Rhapsody von Queen klang der kurzweilige Abend dann auch aus.

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